Partner für Mähdruschfrüchte, Konsum- und Futtergetreide

Partner für Mähdruschfrüchte, Konsum- und Futtergetreide

26. Februar 2020UnternehmenLeitfadenFriedemann v. Münchhausen, Heiko Friedrich, Louisa v. Münchhausen
GetreideBio-HandelLieferkettenMarktdatenÖko-VerordnungPreiseFuttermittel

Partner für Mähdruschfrüchte, Konsum- und Futtergetreide

Gut Rosenkrantz Handelsgesellschaft für Naturprodukte mbH

Friedemann v. Münchhausen

Geschäftsführer

Heiko Friedrich

Beratung & Außendienst Brandenburg

Louisa v. Münchhausen

Leitung Saatgut, Getreide
Titelfolie der Präsentation mit dem Gut Rosenkrantz Herrenhaus-Logo und Kontaktdaten der drei Ansprechpartner
Titelfolie: Gut Rosenkrantz – Partner für Mähdruschfrüchte, Konsum- und Futtergetreide

Kreislaufgedanke Rosenkrantz

Unternehmenskennzahlen

Handelsgesellschaft Umsatz
ca. 48 Mio.EUR
Handelsgesellschaft Mitarbeiter
70Mitarbeiter
Bio-Futter Umsatz
ca. 15 Mio.EUR
Bio-Futter Mitarbeiter
14Mitarbeiter
Eigenverbrauch & gehandeltes Getreide
ca. 55.000to/Jahr

Unser Ziel: Wir wollen bei der Rückwärtsintegration möglichst viele Prozessschritte in der Lieferkette selbst bestimmen, um somit möglichst regional zu gewährleisten und stets höchste Qualität für unsere Kunden zu garantieren.

Folie mit Unendlichkeitssymbol-Diagramm, das den Kreislauf von Saatgut, Anbau, Ernte, Verarbeitung und Vermarktung bei Gut Rosenkrantz darstellt, inklusive Unternehmenskennzahlen
Kreislaufgedanke Rosenkrantz – Infinity-Diagramm des landwirtschaftlichen Kreislaufs

Lieferketten Futterware

Saatgut → Anbau → Lagerung/Aufbereitung → Tier

  • Verbrauch eigene Veredelung
  • Verbands-Kooperationen bei Marktfruchtbetrieben
  • Belieferung Futtermittelwerke
  • Vermehrung Winter- und Sommergetreide, Leguminosen
  • Leguminosen & Ölsaaten unterversorgt
Folie zeigt die Lieferkette für Futterware mit Foto von Rindern und Auflistung der Handelsaktivitäten
Lieferketten Futterware – Übersicht der Wertschöpfungskette vom Saatgut bis zum Tier

Lieferketten Speiseware

Saatgut → Anbau → Lagerung/Aufbereitung → Mühle → Bäcker

Weizen, Schälhafer, Dinkel, Roggen

  • Spezialisierung Babyfood
  • Spezialisierung Glutenfrei
  • „Spezialitäten“ z.B. Buchweizen, Likör
  • Vermehrungsgetreide
  • Hülsenfrüchtmehle
Folie zeigt die Lieferkette für Speiseware mit Foto von Haferflocken und Auflistung der Spezialisierungen
Lieferketten Speiseware – Wertschöpfungskette vom Saatgut bis zum Bäcker

Beispiel Bio-Backwaren

Verkauf von Bio-Brot um 4 % schwächer

Bäckereien
25.282
26.125
Vorkassenzone
10.873
8.947
Discounter
9.059
8.536
Naturkosthandel
7.532
6.764
Vollsortimenter
6.428
6.976
Sonstige
4.162
4.162
2018
2019
in Tonnen

Verteilung der Brot-Käufe 2019

Lose Ware in Bedienung71%
Verpackte Ware19%
Lose Selbstbedienungsware10%
Folie mit zwei AMI-Diagrammen: Balkendiagramm zum Rückgang des Bio-Brot-Verkaufs und Kreisdiagramm zur Verteilung der Brot-Käufe 2019
AMI-Marktdaten: Bio-Brot-Verkauf und Verteilung der Einkäufe 2018/2019

Beispiele Preisentwicklungen

Großhandelspreise für Bio-Brotgetreide

Brotweizen
341EUR/tJan 2020
Roggen
341EUR/tJan 2020
Dinkel Rohware
503EUR/tJan 2020

Preisentwicklung Bio-Brotgetreide im Großhandel (Zeitreihe)

Folie mit AMI-Liniendiagramm der Großhandelspreise für Bio-Brotweizen, Roggen und Dinkel Rohware über mehrere Jahre
Großhandelspreise für Bio-Brotgetreide – Liniendiagramm der Preisentwicklung

Schwankungen Konsumpreise

Preisentwicklungen Brotroggen

2009/2010
160EUR/to
2011/2012
405EUR/to
2013/2014
257EUR/to
2017/2018
407EUR/to
2019/2020
220EUR/to

Preisentwicklungen Brotdinkel

2009/2010
290EUR/to
2011/2012
330EUR/to
2013/2014
600EUR/to
2014/2015
860EUR/to
2016/2017
330EUR/to
2019/2020
480EUR/to
Folie mit Preistabellen für Brotroggen und Brotdinkel über verschiedene Erntejahre, illustriert mit Getreidefeld-Fotos
Schwankungen der Konsumpreise für Brotroggen und Brotdinkel über 10 Jahre

Schwierigkeit Treffen Angebot & Nachfrage am Beispiel Triticale

Triticale: Ca. 30.000 ha, Ca. 120.000 to → Ca. 5% Vermehrung/Saatgutnachbau → Ca. 30% Eigenverfütterung/Landwirtehandel → Ca. 65% Handel/Markt → 30% U-Ware, 70% A-Ware

Triticale A-Ware Verteilung nach Verband

EU-Bio
37%
Bioland
28%
Naturland
13%
Biopark
8%
Demeter
6%
Weitere Verbände
8%

Bioanteil an der deutschen Getreideernte knapp 2%, Flächenanteil ca. 4%

Folie mit Flussdiagramm zur Verteilung der Triticale-Ernte auf Vermehrung, Eigenverfütterung und Handel, sowie Verbandsverteilung der A-Ware
Angebot und Nachfrage am Beispiel Triticale – Flussdiagramm der Mengenverteilung

Ökologischer Anbau in Deutschland

Fläche in ha (2012–2019)

Entwicklung der ökologisch bewirtschafteten Fläche in Deutschland von 2012 bis 2019

Wachstum von ca. 1.000.000 ha auf über 1.600.000 ha

Quelle: BÖLW

Zahl der Betriebe (2012–2019)

Entwicklung der Zahl ökologischer Betriebe in Deutschland von 2012 bis 2019

Wachstum von ca. 23.000 auf ca. 34.000 Betriebe

Quelle: BÖLW

Folie mit zwei BÖLW-Flächendiagrammen zur Entwicklung der ökologischen Landwirtschaft in Deutschland: Fläche in Hektar und Zahl der Betriebe
BÖLW-Diagramme: Entwicklung ökologischer Fläche und Betriebe in Deutschland 2012–2019

Ökologischer Landbau in Deutschland 2019

Ökologischer Landbau in Deutschland 2019

VerbandBetriebe 1.1.2019Betriebe 1.1.2020Veränderung absolutVeränderung %Fläche 2019 (ha)Fläche 2020 (ha)Veränderung absolutVeränderung %
Biokreis1.2851.326413,264.09871.4277.32911,4
Bioland7.7448.1544105,3418.381451.04832.6677,8
Biopark509522132,6107.050110.6683.6183,4
Demeter1.5991.695966,084.99593.0028.0079,4
Ecoland51641325,52.4743.03656222,7
Ecovin24124541,72.4672.6061395,6
GÄA385396112,934.12036.9632.8438,3
Naturland3.7213.9222015,4206.981231.01424.03311,6
Verbund Ökohöfe134127-7-5,218.11416.400-1.714-9,5
Gesamt15.66916.4517825,0938.6801.016.16477.4848,3
Folie mit detaillierter Datentabelle zum ökologischen Landbau in Deutschland, aufgeschlüsselt nach Anbauverband mit Betriebszahlen und Flächen für 2019 und 2020
BÖLW-Datentabelle: Ökologischer Landbau in Deutschland – Betriebe und Flächen nach Verband 2019/2020

Beispiel Milchersatzprodukte

Haushaltseinkäufe Bio-Milch & Alternativen (1.000 t)

Frischmilch— Bio-Frischmilch
H-Milch— Bio-H-Milch
Milchgetränke— Bio-Milchgetränke
Milchalternativen— Bio-Milchalternativen (pflanzlich)
2015201620172018in 1.000 t

Quelle: AMI

Trends 2020: Sojaprodukte rückläufig, Milchimitate steigend

Folie mit AMI-Balkendiagramm zu Haushaltseinkäufen von Bio-Milch, H-Milch, Milchgetränken und Milchalternativen über vier Jahre
AMI-Daten: Haushaltseinkäufe von Bio-Milch und pflanzlichen Alternativen 2015–2018

Neue Öko-Verordnung Folgen?

Zum 01.01.2021 Start der Verordnung 2018/848

  • Umstellung erschwert, da keine 30% Umstellungsanteil Futtermittel in Mischfutter
  • Keine Gleichbehandlung Saatgut von U- und A-Flächen mehr
  • Einführung auf Erzeugerebene & jeder weiteren Stufe „Bio-CCP“
  • Abschaffung Grenzwerte anderer Länder mit Fristen
  • Abschaffung Ausnahmeregelung konventionelle Eiweißkomponenten
  • Verwendung nur zugelassener Reinigungsmittel etc.
  • Erschwerung Importe Drittländer
Folie mit Auflistung der Folgen der neuen EU-Öko-Verordnung 2018/848 für den Bio-Handel ab Januar 2021
Neue EU-Öko-Verordnung 2018/848 – Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen ab 2021