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Neuigkeiten, Hinweise und Pressemitteilungen aus dem Bio2030-Netzwerk.
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Wasserschutz auf Öko-Flächen
Ein Bioland-Betrieb an der Ostseeküste zeigt, wie Fruchtfolge, Festmistdüngung und politische Rahmenbedingungen zum Trinkwasserschutz im Ökolandbau beitragen können.
Pauschal läuft hier gar nichts!
Der Beitrag erklärt, warum pauschale Flächenziele für den Ökolandbau an regionalen Standort-, Markt- und Betriebsunterschieden scheitern. Er vergleicht Grünland, Ackerbau, Pachtpreise, Nährstoffverfügbarkeit und Marktlage und zeigt, dass Bio dort wächst, wo tragfähige, skalierbare Konzepte zur jeweiligen Region passen.
Einfach mal die Köpfe zusammenstecken
Gustav Alvermann ordnet die Ökologisierung der Landwirtschaft als Frage regional passender Ackerbausysteme ein: Kooperationen zwischen spezialisierten Betrieben, erweiterte Fruchtfolgen mit Leguminosen, bodenschonendere Technik und ein ganzheitlicher Blick auf Fruchtfolge, Nährstoffkreisläufe und Bodenstruktur können konventionellen Betrieben ebenso helfen wie Biobetrieben.
Durchblick im Verbands-Dschungel
Wer vertritt die Bio-Branche jenseits der Erzeugerverbände? Conrad Thimm porträtiert die Dachverbände BÖLW und IFOAM sowie Organisationen aus dem Umfeld – von der AÖL bis zum Forschungsinstitut FiBL – und ordnet ihre Rollen in Lobbyarbeit, Forschung und Branchenvernetzung ein.
Wie tickt der Bio-Markt?
Conrad Thimm analysiert den deutschen Bio-Markt entlang der wichtigsten Warengruppen: Bio-Milch und -Milchprodukte führen mit 468 Mio. € Umsatz (2017) vor Bio-Eiern und Bio-Gemüse, während Warengruppen wie Hülsenfrüchte, Schaffleisch und Obst die höchsten Bio-Anteile am jeweiligen Gesamtmarkt erreichen. Der Beitrag beschreibt Absatzkanäle, Molkerei- und Erzeugerstrukturen, regionale Schwerpunkte wie die Legehennen-Industrie in Weser-Ems sowie Kreislaufwirtschaft, Preisbildung und die Aussichten für die Vermarktung von Bio-Produkten.
Eine Branche ringt um Haltung
Gustav Alvermann ordnet ein, warum Ökolandbau und Bio-Vermarktung vielfältiger werden und weshalb unterschiedliche Vermarktungswege nicht automatisch ein Widerspruch zur ökologischen Idee sind.